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Aktuelles

Bürgerbeteiligung, Mediation und Netzwerkbildung – Praxisnahe Konfliktbewältigung bei der Unterbringung von Flüchtlingen

Policy Workshop mit kommunalen Vertretern aus Nordrhein-Westfalen, , Bonn

Die Strategien der Konfliktbewältigung bei der Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten in deutschen Kommunen standen im Mittelpunkt eines Workshops mit Akteurinnen und Akteuren aus Praxis und Wissenschaft am 17. Februar in Bonn. Der Erfahrungsaustausch zeigt: Politik wie Wissenschaft können vom lokalen Wissen der Praktiker in Städten und Gemeinden lernen.

Gefördert durch:
BMBF

Flucht: Forschung und Transfer.

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Friedensgutachten 2016: Fluchtursachen in den Fokus - Verantwortung übernehmen

  • Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg Leitung
  • Bonn International Center for Conversion (BICC) GmbH (BICC) Kooperationspartner
  • Forschungsstätte der Evang. Studiengemeinschaft (FESt) Kooperationspartner
  • Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) Kooperationspartner
  • Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften, Institut für Soziologie ((IfS)) Kooperationspartner

Das Friedensgutachten (FGA) ist das gemeinsame Jahrbuch der Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik. Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Disziplinen untersuchen die internationale Konfliktrealität. Darauf stützt sich die Stellungnahme der Herausgeber. Sie pointiert die Ergebnisse und formuliert Empfehlungen für deutsche und europäische Außenpolitik. FGA 2016 analysiert den Fluchtdiskurs seit 2015, fragt nach den Fluchtursachen im Kontext der Kriege im Mittleren Osten, von Terrorismus und Globalisierung und entwickelt Alternativen für eine neue Einwanderungspolitik der EU, gegen aggressive Machtpolitik und Renationalisierung.