644 Forschungsprojekte insgesamt

Aktuelles

PM | Flucht und Flüchtlingsforschung empfiehlt: Rückkehr und Reintegration Geflüchteter konstruktiv begleiten

, Bonn/Osnabrück

SoR 11 Rückkehr und Reintegration Geflüchteter

PB 11 Rückkehr und Reintegration Geflüchteter konstruktiv begleiten

Geflüchtete kehren zurück und integrieren sich im Herkunftsland – wenn die Voraussetzungen stimmen. Eine Auswertung der internationalen Fachliteratur im Verbundprojekt „Flucht: Forschung und Transfer“ zeigt Erfolgsbedingungen für Rückkehr und Reintegration Geflüchteter auf. Die Autorin, Privatdozentin Dr. Elke Grawert (BICC), weist auf ungenutzte Möglichkeiten der Aufnahmeländer hin, Geflüchteten einen Neuanfang nach der Rückkehr zu erleichtern.

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DFG präsentiert FFT Ergebnisse als Showcase deutscher Forschung auf der ISA in Toronto

, Toronto, Kanada

Auf der 2018 Konferenz der International Sociological Association (ISA) in Toronto präsentierte die DFG Forschung aus Deutschland über Flüchtlinge und Migration. Im Zentrum stand das Flucht: Forschung und Transfer Projekt mit unseren Publikationen und Ergebnissen unserer Datenbank, die auf einem Poster und durch Prof. Helen Schwenken (IMIS) vorgestellt wurden.

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Gefördert durch:
BMBF

Flucht: Forschung und Transfer.

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Soziale Unterstützung bei unbegleiteten und begleiteten geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen

  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf › Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie Leitung
  • Universität Hamburg › Fakultät für Erziehungswissenschaften (UHH) Kooperationspartner
  • Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) Kooperationspartner

Junge Flüchtlinge haben aufgrund der traumatischen Erfahrungen und Stressoren, denen sie im Heimatland, während der Flucht und im Aufnahmeland ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko psychisch zu erkranken. Ein hohes Maß an sozialer Unterstützung kann das Risiko für psychische Erkrankungen bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen nachweislich reduzieren. Aufgrund der hohen Relevanz von sozialer Unterstützung für die psychische Gesundheit von Flüchtlingskindern wurde untersucht, welche soziale Unterstützung nach Deutschland geflohene, begleitete und unbegleitete Jugendliche und junge Erwachsene erleben und wie sie diese bewerten. Im Rahmen eines Fragebogensurveys wurden n=214 geflüchtete Schüler zwischen 16 und 21 Jahren (66% unbegleitet) in 34 Internationalen Vorbereitungsklassen an 6 Hamburger Berufsschulen zu ihrer sozialen Unterstützung durch Betreuer, Familienangehörige, Freunde, Partner, Vormünder und Lehrer befragt. Eingesetzt wurden standardisierte und selbstentwickelte Fragebögen zur subjektiv wahrgenommenen sozialen Unterstützung in sechs Sprachen (z.B. Arabisch, Farsi, Somali und Tigrinya). Sprach- und Kulturmittler unterstützten die teilweise nicht alphabetisierten Schüler bei der Befragung.