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Aktuelles

PM | Flucht- und Flüchtlingsforschung fordert: Schutz vor Gewalt während des gesamten Fluchtprozesses gewährleisten

, Osnabrück / Bonn

PM FFT SoR 03 – Gewalterfahrungen von Geflüchteten

Gewalt ist nicht nur eine Fluchtursache – auch während der Flucht erfahren Flüchtlinge verschiedene Arten von Gewalt. Ein neuer Bericht im Auftrag des Verbundprojekts „Flucht: Forschung und Transfer“ wertet die aktuelle Forschung über Gewalterfahrungen von Flüchtlingen aus. Die Autorin Prof. Ulrike Krause (Ruhr-Universität Bochum) kommt zu dem Schluss, dass Gewalterfahrungen und -gefahren in Konflikten, auf der Flucht und in Aufnahmesituationen oft anhalten und direkt miteinander zusammenhängen.

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Neuer Forschungsbericht: Das Studium für Geflüchtete ist Herausforderung und Chance für Hochschulen

, Osnabrück / Bonn / Berlin

Die internationale Forschung zeigt, dass sich Geflüchtete gegenüber anderen Studierenden in einer besonders prekären Lage befinden. Der Forschungsbericht „Flucht und Bildung: Hochschulen“ des Verbundprojekts „Flucht: Forschung und Transfer“ belegt, dass geflüchtete Studierende auch in Deutschland mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert sind.

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Gefördert durch:
BMBF

Flucht: Forschung und Transfer.

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Evaluation eines bilingualen Anamnesebogens für den medizinischen Erstkontakt mit Asylsuchenden und Geflüchteten

  • Universitätsklinikum Heidelberg › Abteilung für Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung Leitung

Die gesundheitliche Versorgung von Asylsuchenden und geflüchteten Menschen ist geprägt durch Kommunikations- und Sprachbarrieren. Dies kann sich auf die Qualität der Versorgung auswirken. Kommunikations- und Sprachbarrieren bringen daher bereits zu einem frühen Zeitpunkt einer medizinischen Behandlung große Herausforderungen mit sich. Auf dieser Grundlage ist eine Anamnese der Lebens und Krankheitssituation im Arzt-Patient-Gespräch sehr schwierig. Um das Sprachproblem zu verringern hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit Expertinnen und Experten einen bilingualen Anamnesebogen für den medizinischen Erstkontakt mit Asylsuchenden und Geflüchteten entwickelt.