647 Forschungsprojekte insgesamt

Aktuelles

Neue Publikation zur (Im)Mobilisierung und (Im)Mobilität von Schutzsuchenden

, Bonn / Osnabrück

SoR 04: Auf der Flucht – (Im)Mobilisierung und (Im)Mobilität von Schutzsuchenden

Fluchtmobilität wird häufig als in eine Richtung gehend und zielgerichtet beschrieben. In seinem State-of-Research (SoR) Papier des Verbundprojekts „Flucht: Forschung und Transfer“ mit dem Titel „Auf der Flucht – (Im)Mobilisierung und (Im)Mobilität von Schutzsuchenden“ hat Dr. Benjamin Etzold, BICC, Forschungserkenntnisse aus vielen Regionen der Welt ausgewertet, die dem entgegenhalten, dass Flucht und Vertreibung keineswegs lineare Prozesse sind.

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Abschlussbericht – Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme

Die politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um die vermehrte Ankunft von Schutzsuchenden in Deutschland und Europa führten insbesondere seit etwa 2012/13 zu einer neuen Aktualität der Forschung über Flucht und Flüchtlinge. Der erhebliche Anstieg der Anzahl der Projekte, die Verankerung der Flucht- und Flüchtlingsforschung in der wissenschaftlichen Arbeit vieler Forschungseinrichtungen, das Anwachsen der Zahl der beteiligten ForscherInnen und insbesondere des wissenschaftlichen Nachwuchses, aber auch das deutlich gewachsene Interesse von Drittmittelgebern sind Indikatoren eines sich formierenden Forschungsfeldes.

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Wie die Rückkehr gelingen kann

Freiwillige Ausreisen,

Was kann Deutschland tun, um rückkehrwillige Geflüchtete beim Neustart in ihrem Herkunftsland zu unterstützen?

Die Politikwissenschaftlerin Elke Grawert vom BICC hat die internationale Forschung dazu ausgewertet und fasst die wichtigsten Erkenntnisse in einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST Integration zusammen.

Gefördert durch:
BMBF

Flucht: Forschung und Transfer.

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Reziproke Integration: Neuankommende Geflüchtete und alteingesessene Wohnbevölkerung begegnen einander. Eine empirische Studie in der Stadt und Region Hannover.

  • Universität Hannover › Institut für Soziologie (ISH) Leitung
  • Universität Hannover › Arbeitsstelle DIVERSITÄT - MIGRATION - BILDUNG (diversitAS) Kooperationspartner
  • kargah e.V. Kooperationspartner
  • Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) Kooperationspartner
  • Vietnam-Zentrum Hannover e.V. Kooperationspartner

In dem Projekt “Reziproke Integration” wird der Frage nachgegangen, inwiefern neu angekommene und in Hannover lebende Geflüchtete bereits Schritte zur Integration in die „Aufnahmegesellschaft“ unternommen haben und wie sich die Einstellungen in der „alteingesessenen“ Bevölkerung durch die aktuellen Fluchtbewegungen verändern. Integration wird dabei als reziproker Prozess betrachtet. Untersucht werden soll diese Fragestellung mit Hilfe einer schriftlichen Befragung von Geflüchteten, einer repräsentativen postalischen Befragung der Wohnbevölkerung sowie mit qualitativen Interviews mit Geflüchteten und einheimischen Personen, die z.B. mit Geflüchteten ehrenamtlich oder hauptberuflich arbeiten. Dadurch soll in Erfahrung gebracht werden, wie stark die Integrationsbereitschaft unter den Geflüchteten sowie der Bevölkerung ausgeprägt ist. Konkret soll beispielsweise erfragt werden, welche Integrationsprojekte, wie z.B. Patenschaftsprogramme, in der Stadt und Region Hannover sowohl den Geflüchteten, als auch Personen der dortigen Wohnbevölkerung bekannt sind und von diesen jeweils genutzt werden. Anschließend wird ein Workshop in der Universität Hannover abgehalten, zu dem auch die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Hier werden die erarbeiteten Inhalte präsentiert und Ergebnisse diskutiert.