652 Forschungsprojekte insgesamt
Gefördert durch:
BMBF

Nachfolgeprojekt gestartet

FFVT

Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer

Forced Migration and Refugee Studies: Networking and Knowledge Transfer

Auf „Flucht: Forschung und Transfer“ folgt das Verbundvorhaben „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer (FFVT)“.

Das ebenfalls vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Nachfolgeprojekt hat Anfang dieses Jahres begonnen. Besuchen Sie die neue FFVT-Projekt-Webseite https://ffvt.net

Die Projektdatenbank und die interaktive Karte zur Forschungslandschaft der Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland werden im Rahmen des FFVT-Projekts fortgeführt. Aktuelle Informationen sind ausschließlich über die neue FFVT-Website abrufbar.

Flucht: Forschung und Transfer.

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Asylsuchende in Bayern

  • Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) – Technische Hochschule Regensburg Leitung

Migrationsmotive, Migrationsbiographien und Themen wie Familie, Bildung und Arbeit sowie die Analyse der Einstellungen und Bleibeabsichten von Asylsuchenden der aktuellen Flüchtlingsbewegung aus dem Jahr 2015 stehen im Fokus des Forschungsprojekts im Auftrag der Hanns-Seidel-Stiftung. Die Pilotstudie wird an den Standorten Nürnberg und Landkreis Ebersberg durchgeführt. Sie basiert auf drei Teilstudien und einem Methodenmix. In einer qualitativen Teilstudie wurde zunächst die Perspektive von Expertinnen und Experten, d.h. Personen, die mit der Verteilung, Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen betraut sind, betrachtet. Im Rahmen einer standardisierten Befragung von 750 und 12 leitfadengestützten persönlich-mündlichen Interviews mit Geflüchteten werden die die Herkunftsländer Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea einbezogen. Unterstützt werden die Befragungen durch neun Dolmetscher/innen in den Sprachen Arabisch, Kurdisch, Paschtu, Farsi und Tigrinya. Im Rahmen einer Nachfolgestudie werden ein Jahr nach der ersten Befragung die 12 interviewten Geflüchteten erneut befragt.