644 Forschungsprojekte insgesamt

Aktuelles

Wie die Rückkehr gelingen kann

Freiwillige Ausreisen,

Was kann Deutschland tun, um rückkehrwillige Geflüchtete beim Neustart in ihrem Herkunftsland zu unterstützen?

Die Politikwissenschaftlerin Elke Grawert vom BICC hat die internationale Forschung dazu ausgewertet und fasst die wichtigsten Erkenntnisse in einem Gastbeitrag für den MEDIENDIENST Integration zusammen.

PM | Flucht und Flüchtlingsforschung empfiehlt: Rückkehr und Reintegration Geflüchteter konstruktiv begleiten

, Bonn/Osnabrück

SoR 11 Rückkehr und Reintegration Geflüchteter

PB 11 Rückkehr und Reintegration Geflüchteter konstruktiv begleiten

Geflüchtete kehren zurück und integrieren sich im Herkunftsland – wenn die Voraussetzungen stimmen. Eine Auswertung der internationalen Fachliteratur im Verbundprojekt „Flucht: Forschung und Transfer“ zeigt Erfolgsbedingungen für Rückkehr und Reintegration Geflüchteter auf. Die Autorin, Privatdozentin Dr. Elke Grawert (BICC), weist auf ungenutzte Möglichkeiten der Aufnahmeländer hin, Geflüchteten einen Neuanfang nach der Rückkehr zu erleichtern.

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Gefördert durch:
BMBF

Flucht: Forschung und Transfer.

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Mittelfristige Projektion und Auswirkungen der Flüchtlingsmigration auf das Produktionspotenzial

  • Leibniz-Gemeinschaft › Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) Leitung
  • Ludwig-Maximilians-Universität München › ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (LMU) Kooperationspartner

Die Europäische Kommission verfolgt einen harmonisierten Ansatz für die Berechnung des strukturellen (potenziellen) Outputs der EU-Mitgliedsstaaten. In diesem Ansatz bildet der Produktionsfaktor Arbeit einen wichtigen Bestandteil. Dieses Papier zeigt, wie sich der jüngste Zustrom von Flüchtlingen nach Europa auf den trendmäßigen Verlauf der Produktion auswirkt. Flüchtlinge erhöhen nach ihrer Registrierung zwar sofort die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter aber sie treten effektiv nicht in den Arbeitsmarkt ein. Das Papier zeigt, dass der potenzielle Output gemäß der Kommissionsmethode ohne Korrekturen nach oben verzerrt ist. Am Beispiel Deutschlands wird gezeigt, dass die durchschnittliche Wachstumsrate des mittelfristigen Produktionspotenzials geringer ist, wenn der Migrationszufluss adäquat modelliert wird.