Aktuelles

Konflikte im Wohnbereich: Studie über „Unterbringung von Flüchtlingen in deutschen Kommunen“

Interview mit Isabella Bauer im Bayrischen Rundfunk,

Ein Gespräch mit der Friedenswissenschaftlerin Isabella Bauer über Konflikte bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Ihre Publikation „Unterbringung von Flüchtlingen in deutschen Kommunen: Konfliktmediation und lokale Beteiligung“ hat sie im Auftrag des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (Uni Osnabrück) und dem Bonn International Center for Conversation (BICC) erstellt.

Zum Interview von Dagmara Dzierzan für B5 aktuell „Das Interkulturelle Magazin“

Perspektiven der Forschung zum Spannungsfeld von Grenz- und Flüchtlingsschutz, Flucht und Grenzmanagement sowie regionalisierter Grenzpolitik und nationalen Grenzen

Workshop: Grenzen und Flucht, , Osnabrück

Am 06. Juli 2017 setzten sich Wissenschaftler*innen im Rahmen eines eintägigen Workshops mit dem Thema: Grenzen und Flucht – Perspektiven der Forschung zum Spannungsfeld von Grenz- und Flüchtlingsschutz, Flucht und Grenzmanagement sowie regionalisierter Grenzpolitik und nationalen Grenzen auseinander.

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Wie umgehen mit Konflikten um Unterkünfte?

Gastbeitrag für den Mediendienst Integration,

Immer wieder kommt es zu Konflikten mit Anwohnern, wenn eine Flüchtlingsunterkunft entstehen soll. Mit welchen Strategien können Kommunen und ehrenamtliche Initiativen darauf reagieren? Kann man Auseinandersetzungen von vornherein vermeiden? Die Friedenswissenschaftlerin Isabella Bauer fasst im Gastbeitrag für den MEDIENDIENST INTEGRATION den Stand der Forschung zusammen und formuliert Handlungsempfehlungen.

Weitere Informationen

Teilhabe ermöglichen – Konflikte lösen – Bürger informieren

Pressemitteilung: Ein neuer Bericht zeigt die vielfältigen Aufgaben und Strategien von deutschen Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen, , Bonn / Osnabrück
Welche Konflikte entstehen bei der Aufnahme und Unterbringung von Geflüchteten? Wie gehen Kommunen mit diesen Konflikten um? Wie verhindern sie ihre Entstehung?
Ein neuer Forschungsbericht von IMIS (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück) und BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) zeigt Antworten der Flucht- und Flüchtlingsforschung und Friedens- und Konfliktforschung auf diese Fragen. Zudem gibt er Empfehlungen an Bürgermeister, Integrationsbeauftragte und Sozialarbeiter, wie sie Prinzipien der Gewaltprävention und Konfliktbearbeitung in die kommunale Flüchtlingsarbeit einbinden, Bürger beteiligen und dabei Teilhabemöglichkeiten für Flüchtlinge schaffen können.

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Geflüchtete und der Zugang zu Bildung

Geflüchtete und der Zugang zu Bildung, , Osnabrück

Eine Veranstaltung der Deutschen Stiftung Friedensforschung in Kooperation mit dem Verbundprojekt „Flucht: Forschung und Transfer“ (FFT), Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück

Gefördert durch:
BMBF

Flucht: Forschung und Transfer.

Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland

Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.

Projekt des Tages

Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt:

Dokumentation der Heimatsammlungen in Deutschland

  • Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) Leitung
  • Christian-Albrechts- Universität Kiel, Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde Leitung

"In der Bundesrepublik Deutschland gibt es mehrere hundert kleinere museale Einrichtungen der Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler, die oft als „schlesische“, „pommersche“, „ostpreußische“ oder Regionen übergreifend als „ostdeutsche“ Heimatstuben oder Heimatsammlungen bezeichnet werden. In ihnen werden Erinnerungsgegenstände unterschiedlicher Art ebenso wie historisch, künstlerisch oder volkskundlich wertvolle Objekte sowie Bücher und Archivalien - häufig Unikate - aufbewahrt. Manches war bereits auf der Flucht mitgeführt worden, vieles wurde später durch Ankäufe oder bei Besuchen in den früheren Wohnorten erworben, sodass im Laufe der Jahrzehnte nicht selten umfangreiche Sammlungen entstanden sind. Bisher wurden insbesondere museologische und konservatorische Probleme, die aus der Genese und der Heterogenität der Sammlungen resultierten sowie einzelne kultur- und sozialwissenschaftliche Aspekte des Themas zumeist in kürzeren Beiträgen behandelt. Für bestimmte Herkunftsgebiete und für einzelne Bundesländer wurden Verzeichnisse der Einrichtungen zusammengestellt. Die Bedeutung der Heimatsammlungen und der in ihnen enthaltenen Kulturgüter wurde allerdings noch nie insgesamt betrachtet und dokumentiert. Dies erscheint umso notwendiger, als der Bestand vieler Einrichtungen auf Dauer nicht gesichert ist. Das Projekt Dokumentation der Heimatsammlungen in Deutschland nimmt diese Thematik zum ersten Mal in ihrer gesamten Bedeutung in den Blick.