In einem ersten Schritt wurde mit studentischen Hilfskräften eine Internetrecherche durchgeführt, bei der ein Überblick über die Projektlandschaft in der Bundesrepublik erstellt wurde. Flankierend wurden erste Experteninterviews geführt. n einem zweiten Schritt werden aus den gesammelten Kurzprofilen 100 besonders bemerkenswerte Projekte ausgesucht, von denen Detailstudien angefertigt werden. Dieser Schritt erfordert qualitative Interviews vor Ort. Dabei werden insbesondere die oben entwickelten Dimensionen Originalität, Übertragbarkeit/Teilhabemöglichkeiten, strukturelle Rahmenbedingungen und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Es soll herausgearbeitet werden, wie die Projekte – etwa durch gezielte Finanzierung oder durch Verbesserung der strukturellen Einbindung – effektiver gemacht werden können. Die Ergebnisse dieser tendenziell deskriptiven Projektphase sollen in einem Reader publiziert werden. Damit sollen die in der Fragestellung aufgeführten Ziele 1 (Auslotung des gesellschaftlich Möglichen) und 2 (Anregungen für weitere Projekte) umgesetzt werden. In der dritten Projektphase werden die Bedingungen der Nachhaltigkeit für die einzelnen Projekttypen verallgemeinert und sinnvolle Formen der Unterstützung geklärt werden.
Nachfolgeprojekt gestartet
Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer
Forced Migration and Refugee Studies: Networking and Knowledge Transfer
Auf „Flucht: Forschung und Transfer“ folgt das Verbundvorhaben „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer (FFVT)“.
Das ebenfalls vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Nachfolgeprojekt hat Anfang dieses Jahres begonnen. Besuchen Sie die neue FFVT-Projekt-Webseite https://ffvt.net
Die Projektdatenbank und die interaktive Karte zur Forschungslandschaft der Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland werden im Rahmen des FFVT-Projekts fortgeführt. Aktuelle Informationen sind ausschließlich über die neue FFVT-Website abrufbar.
Flucht: Forschung und Transfer.
Flüchtlingsforschung in der Bundesrepublik Deutschland
Seit dem Beginn des Anstiegs der Zahl der Asylsuchenden in der Bundesrepublik 2011 ist die Nachfrage nach wissenschaftlicher Expertise in Politik, Administration, Praxis, Medien und Öffentlichkeit kontinuierlich gestiegen. In diesem Kontext ist die fehlende Vernetzung und Bündelung der Forschung zu Fragen von Gewaltmigration, Flüchtlingspolitik und (Re-)Integration von Flüchtlingen ebenso sichtbar geworden wie der geringe Grad an Aufbereitung wissenschaftlicher Herangehensweisen und Einsichten sowie der mangelnde Transfer der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen und öffentlichen Debatten.
Projekt des Tages
Hier werden täglich wechselnd, zufällig aus der Datenbank ausgewählte Projekte vorgestellt: