Das Projekt zielt darauf ab, das Verwaltungshandeln im Asylverfahren und im Integrationsprozess – während und nach der sog. „Flüchtlingskrise“ – zu untersuchen, bestehende Problemlagen zu identifizieren und konkrete Optimierungsansätze zu formulieren. Ausgangspunkt stellt eine systematische Darlegung der Zuständigkeiten dar, die eine enorme Verwaltungsverflechtung in den Politikfeldern Asyl und Integration offenbart. Daneben lassen sich als weitere Grundprobleme formale Regelungen feststellen, die die Besonderheit der spezifischen Zielgruppe nicht hinreichend berücksichtigen sowie ein uneinheitliches Verwaltungshandeln aufgrund vieler unbestimmter Rechtsbegriffe und zu häufiger Rechtsänderungen. Zur Optimierung sind kurz- und mittelfristig Änderungen im bestehenden System der Zuständigkeiten möglich, längerfristig könnte jedoch auch über eine neue Aufgabenverteilung im Bundesstaat und über gesetzlichen Änderungsbedarf nachgedacht werden.
Verwaltungshandeln in der Flüchtlingspolitik – Entwicklung praxisbezogener Hilfestellungen
| Projektart | Drittmittelprojekt |
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| Laufzeit | 01/2017 ‒ 06/2017 |
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