Projektart | Promotion |
Finanzierung | |
Themen |
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Disziplinen |
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Laufzeit | 10/2006 ‒ 03/2014 |
Geographischer Fokus |
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Das Projekt wurde Mitte 2019 beendet. Der hier abrufbare Datenbestand relevanter Projekte der Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland umfasst die Jahre 2011 bis 2018. Die Daten werden hier an dieser Stelle nicht mehr aktualisiert.
Im Rahmen des Nachfolgeprojekts FFVT wird die Datenbank kontinuierlich fortgeschrieben und gegenwärtig aktualisiert. Sie erreichen diese hier: https://ffvt.net/map


Mit den gewählten Filtereinstellungen wurden 407 Projekte von insgesamt 651 gefunden.
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- Integration und Teilhabe
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- Institut für bayerische Geschichte (LMU) – Ludwig-Maximilians-Universität München (München) (Leitung)
Arbeit Bildung Flüchtlingslager Fluchtursachen Gesundheit Grenzen Identität Integration und Teilhabe Konfliktmediation Lokale und kommunale Flüchtlingspolitik Nationale Flüchtlingspolitik Rückkehr und Abschiebung Selbstorganisation Transnationale Netzwerke Wohnen zivilgesellschaftliches Engagement -
- Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften – Hochschule Düsseldorf (Düsseldorf) (Leitung)
Projektart Drittmittelprojekt Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
Disziplinen - Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaften
Projektwebseite soz-kult.hs-duesseldorf.de Laufzeit 09/2016 ‒ 08/2019 Geographischer Fokus - Deutschland
Institutionen Beteiligte Personen -
Dipl.-Soz.päd./Soz.arb. M.A. Katja Jepkens
- Bearbeitung
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Dr. Thorsten Schlee
- Bearbeitung
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Prof. Dr. Reinhold Knopp
- Leitung
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Prof. Dr. Ulrich Deinet
- Leitung
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Dr. Anne van Rieẞen
- Leitung
Kurzbeschreibung
Ziel des Fördervorhabens Ziel des Forschungsprojekt INTESO ist die Erprobung und forschende Begleitung eines sozialräumlichen Ansatzes zur Ausgestaltung von Integration und zur Erschließung lokaler Diversitätspotentiale. Vor dem Hintergrund aktueller Fluchtbewegungen richtet Düsseldorf ein sozialräumliches Instrumentarium zur Steuerung und Koordination von Integrationsbestrebungen ein. Das Forschungsprojekt untersucht in zwei Stadtbezirken die Arbeit von sozialräumlich ausgerichteten Welcome Points. Die Welcome Points nehmen die Funktion einer Schnittstelle zwischen den lokalen Akteur_innengruppen und den zuständigen Institutionen und Akteur_innen der Landeshauptstadt Düsseldorf ein. INTESO fragt nach Bedingungen und Voraussetzungen einer sozialräumlichen Zuwanderungs- und Integrationsarbeit, nach der Rolle der Welcome Points im Stadtbezirk und den zuwanderungsbedingten Veränderungen im Sozialraum. Vorgehen Die Rekonstruktion sozialer Netzwerke erfolgt durch verschiedene Formen der Befragung: Experteninterviews, Workshops und Teilnahmen an bestehenden Arbeitskreisen stehen neben der Initiierung neuer Kommunikationsformate wie Zukunftswerkstätten und thematisch ausgerichteten Focus Groups. Einsatz der Ergebnisse In enger Kooperation mit Partnern aus der Stadtverwaltung, den lokalen Bezirksvertretungen und der Praxis vor Ort gilt es, die Erfahrungen zu einem Modell einer sozialräumlichen Integrationssteuerungsinstanz weiterzuentwickeln. Das Modell liefert einen Ansatz, der gegenwärtige und zukünftige kommunale Diversitätsherausforderungen lokal handhabbar macht. -
- Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation – Universität Passau (Passau) (Leitung)
Projektart Promotion Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
Disziplinen - Soziologie
- Wirtschaftswissenschaften
Laufzeit 02/2014 ‒ 09/2017 Geographischer Fokus -
Deutschland
- Bayern
Institutionen Beteiligte Personen -
M.A. Andreas Landes
- Leitung
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Prof. Dr. Christoph Barmeyer
- Betreuung
Kurzbeschreibung
KMU sehen sich vor der Herausforderung, zwecks langfristiger Sicherung ihrer Humanressourcen verstärkt Migrantinnen und Migranten zu integrieren, deren Fluktuationsneigung allerdings nach wie vor hoch ist. Eine nachhaltigere Integration ließe sich erreichen, wenn individuelle Identitätsaspekte mit Bezug zum Unternehmen in den Fokus der Bildung des psychologischen Arbeitsvertrags gerückt würden. Das Forschungsvorhaben an der interdisziplinären Schnittstelle von Interkulturalitätsforschung und betriebswirtschaftlicher Organisationstheorie ist auf Verstehen und Gestalten der reziproken sozialen Aushandlung von Identität im interkulturellen Rahmen zwecks interkultureller Integration spanischer EU-Migrantinnen und -Migranten in deutsche KMU gerichtet. Hierzu werden die auf Reziprozität der Akteure basierenden interkulturellen Aushandlungsprozesse zwischen hoch qualifizierten spanischen EU-Migrantinnen beziehungsweise -Migranten und deutschen KMUs in Bezug auf die einzelnen identitären Grundkategorien (Sprache, Wissen, Wahrheit/Vernunft, der Blick der Anderen, Selbstbestimmung/Würde, Moral, Religion und Kultur) analysiert. Methodisch kommen Tiefeninterviews und Ethnographie zum Einsatz. Forschungsbezogen werden die theoretischen Ansätze zur Veränderung von Identitätskonstruktionen im interkulturellen Rahmen um dynamische soziale Aushandlungsansätze erweitert. Praxisbezogen wird ein Beitrag dazu geleistet, auf welche Weise KMU die Prozesse interkultureller Aushandlung mit EU-Migrantinnen und -Migranten auf Commitment und langfristige Bindung hin ausrichten können. -
- Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung (IST) – Technische Hochschule Regensburg (Regensburg) (Leitung)
Projektart Drittmittelprojekt Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
Disziplinen - Soziologie
- Wirtschaftswissenschaften
Laufzeit 03/2012 ‒ 02/2014 Geographischer Fokus -
Deutschland
- Bayern
- Regensburg
Institutionen Beteiligte Personen -
B.A. Matthias Vernim
- Bearbeitung
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Dipl. Soz. Päd. Verena Gelfert
- Bearbeitung
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Prof. Dr. Sonja Haug
- Leitung
Kurzbeschreibung
In dem Projekt wird der übergreifenden Frage nach dem Stand der Integration von Personen mit Migrationshintergrund in Regensburg nachgegangen. Dazu liegen bisher keine Analysen vor. Im Mittelpunkt steht auch die Frage nach den Bestimmungsfaktoren der Integration. Hierbei wird speziell die Rolle der Organisation der kommunalen Integrationsarbeit betrachtet, d.h. die Struktur der Maßnahmen und Förderangebote. Der Anwendungsbezug liegt in der kommunalen Politikberatung.Es werden drei Projektziele verfolgt: Erstellung eines Integrationsberichts: Um eine solide Bestandsaufnahme und Bedarfsermittlung durchführen zu können, wird ein so genanntes Integrationsmonitoring entwickelt. Zunächst werden die verfügbaren Daten anonymisiert ausgewertet. Ein erstes Teilziel besteht darin, die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund zu ermitteln, um die Zielgruppen einzugrenzen. Anschließend wird der Integrationsbedarf einzelner Migrantengruppen im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund evaluiert. Hierbei liegt ein Fokus auf den strukturellen Integrationsfaktoren, wie beispielsweise Bildung, Erwerbstätigkeit und Wohnen. Indikatoren sollen nicht nur durch Auswertung vorhandener amtlicher Datenquellen, sondern auch auf der Basis von Befragungsdaten entwickelt werden. Die Befragung der Zielgruppe ist erforderlich, da zu vielen zentralen Integrationsindikatoren keine amtlichen Daten erhoben werden. So fehlen etwa Daten zu den Deutschkenntnissen, zu den im Ausland erworbenen Qualifikationen oder zur sozialen Integration. Zur Datengewinnung wird eine groß angelegte Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Entwurf eines Integrationskonzepts: Im Mittelpunkt der Anstrengungen zur Entwicklung eines umfassenden Integrationskonzepts und -leitbilds steht die bestehende, reale Regensburger "Integrationslandschaft" mit ihren Stärken und Herausforderungen. Damit verteilte Ressourcen in unterschiedlichen Handlungsfeldern zusammengeführt, Ansatzpunkte für notwendige Veränderungen erkannt und Umsetzungsstrategien entwickelt werden können, ist es wichtig, Aussagen zu vorhandenen Kompetenzen und ungenutzten Ressourcen zu treffen. Die Erfahrungen der vielen Akteure in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern sind von zentraler Bedeutung und sollen in das Konzept einfließen. Dazu werden im Arbeitsprozess Kontakte hergestellt. Experteninterviews sollen helfen, den Handlungsbedarf im Stadtgebiet fundiert zu eruieren, Zielvorstellungen zu formulieren und Lösungswege aufzuzeigen. Ziel ist es, Strukturen zu bilden um Integration zu fördern und nachhaltig abzusichern. Städte, die sich in den vergangenen Jahren überzeugend um eine konzeptgeleitete Integrationspolitik und -arbeit bemüht haben, dienen dabei als Vorbild. Planungsgrundlage für die "Informationsstelle Integration" der Stadt Regensburg: Die Informationsstelle Integration ist neben der Beratung von Migranten in Regensburg zuständig für die Durchführung der bundesweiten Integrationskurse. Sie wirkt auch als Anlaufstelle für viele Migrantinnen und Migranten, berät und vermittelt bei Bedarf an Fachstellen. Anhand von Befragungen der Kursteilnehmenden wie der Lehrkräfte sollen empirische Erkenntnisse über die Passgenauigkeit der Angebote gewonnen werden. Mit den Ergebnissen soll sichergestellt werden, dass die Integrationsmaßnahmen vor Ort zukünftig noch besser und zielgruppenspezifischer adressiert werden können. -
- Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) (Köln) (Leitung)
Projektart Drittmittelprojekt Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
Disziplinen - Politikwissenschaften
- Wirtschaftswissenschaften
Projektwebseite www.iwkoeln.de Laufzeit 02/2016 ‒ 12/2017 Geographischer Fokus - Deutschland
Institutionen - Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) IW Köln Leitung
Beteiligte Personen -
Dr. Wido Geis
- Bearbeitung
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Beate Placke
- Bearbeitung
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Prof. Dr. Axel Plünnecke
- Leitung
Kurzbeschreibung
Zugewanderten Personen fällt es insgesamt weiterhin schwerer als der einheimischen Bevölkerung, sich erfolgreich in Bildungsprozesse, in den Arbeitsmarkt und in ökonomisch relevante Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu integrieren. Der IWIntegrationsmonitor erfasst und bewertet mithilfe von 21 Indikatoren den Stand der ökonomischen Integration ausländischer Bevölkerung in den einzelnen westdeutschen Bundesländern und in Ostdeutschland. Es existiert kein erkennbarer systematischer Zusammenhang zwischen der Größe des Anteils der ausländischen Bevölkerung in einem Bundesland und deren Integrationsaussichten. Das Saarland, Nordrhein- Westfalen, Schleswig-Holstein und Hamburg bieten Zuwanderern relativ große Bildungschancen. Die Arbeitsmarktperspektiven sind in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden- Württemberg, Bayern sowie den Stadtstaaten Bremen und Hamburg verhältnismäßig günstig. Die Integration in ökonomisch relevante Bereiche des Sozialen ist in Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg vergleichsweise weit vorangeschritten. Die fünf ostdeutschen Bundesländer liegen ebenso wie Niedersachsen in allen drei Handlungsfeldern unterhalb des Länderdurchschnitts. Für Berlin trifft dies auf die Bildung und den Arbeitsmarkt zu. -
- Geographisches Institut (GIUB) – Universität Bonn (Bonn) (Leitung)
- Geographisches Institut (RWTH Aachen) – Technische Hochschule Aachen (Aachen) (Leitung)
- Institut für Geographiedidaktik – Universität zu Köln (Köln) (Leitung)
Arbeit Bildung Identität Integration und Teilhabe Lokale und kommunale Flüchtlingspolitik Selbstorganisation Transnationale Netzwerke Wohnen zivilgesellschaftliches EngagementProjektart Drittmittelprojekt Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
- Flüchtlingspolitik
Disziplinen - Geographie
Projektwebseite ankommen-nrw.com Laufzeit 10/2016 ‒ 08/2018 Geographischer Fokus -
Deutschland
- Nordrhein-Westfalen
Institutionen - Geographisches Institut (GIUB) – Universität Bonn GIUB Leitung
- Geographisches Institut (RWTH Aachen) – Technische Hochschule Aachen RWTH Aachen Leitung
- Institut für Geographiedidaktik – Universität zu Köln Leitung
Beteiligte Personen -
Dr. Stefanie Föbker
- Bearbeitung
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Francesca Adam
- Bearbeitung
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Daniela Imani
- Bearbeitung
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Prof. Dr. Claus-C. Wiegandt
- Leitung
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Prof. Dr. Carmella Pfaffenbach
- Leitung
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PD Dr. Günther Weiss
- Leitung
Kurzbeschreibung
Die jüngste Flüchtlingszuwanderung nach Europa und Deutschland gilt als zentrale Herausforderung für das zukünftige gesellschaftliche Zusammenleben. Dabei wird es vor allem um die Frage gehen, wie Geflüchtete langfristig integriert werden können. Konsens ist, dass der Verlauf der Integration in zentralen Dimensionen wie Spracherwerb, Wohnen, Arbeit und soziale Netzwerke durch die Geflüchteten selbst und durch die aufnehmende Gesellschaft gestaltet wird. Daher haben wir in unserem Projekt beide Seiten betrachtet und methodisch einen qualitativen Zugang aus Interviews mit Geflüchteten und zentralen Akteur_innen der aufnehmenden Gesellschaft gewählt. Der Verlauf der Integration wird durch die jeweiligen lokalen Kontexte beeinflusst. Daher führten wir unsere Untersuchung in Regionen mit unterschiedlichen räumlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen, der Stadt Köln und dem Landkreis Heinsberg, durch. Mit dem Projekt sollen Erkenntnisse über die Integration von Geflüchteten gewonnen werden, die das Zusammenleben von Geflüchteten und aufnehmender Gesellschaft unterstützen können.Abstract
The recent migration of refugees to Europe and Germany is supposed to be a central challenge for future social cohesion. A crucial question is how refugees can be integrated in the long term. It is agreed that the process of integration in central dimensions such as language acquisition, housing, work and social networks is shaped by both the refugees themselves and by the receiving society. Therefore we have considered both sides in our project and have chosen a qualitative approach that combines interviews with refugees and interviews with key actors of the host society. The integration process is influenced by the respective local contexts. Therefore, we conducted our research in regions with different spatial and social conditions, the city of Cologne and the district of Heinsberg. The project aims to gain insights into the integration of refugees that can support social relations between refugees and host society. -
- Forschungszentrum Migration, Integration und Asyl (BAMF) – Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Nürnberg) (Leitung)
Arbeit Bildung Flüchtlingsrecht Integration und Teilhabe Internationale Schutzregime Nationale Flüchtlingspolitik Rückkehr und Abschiebung Selbstorganisation WohnenProjektart Projekt der Institution Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
- Flüchtlingspolitik
Disziplinen - Soziologie
Laufzeit 10/2013 ‒ 09/2016 Geographischer Fokus - Deutschland
Institutionen Beteiligte Personen -
Dr. Susanne Worbs
- Bearbeitung
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Eva Bund
- Bearbeitung
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Axel Böhm
- Bearbeitung
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Dr. Nina Rother
- Leitung
Kurzbeschreibung
Die Studie „Integration von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen“ wurde vom BAMF-FZ eigeninitiativ entwickelt und hatte das Ziel, die Lebenssituation von Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen ab 18 Jahren aus sechs Herkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Sri Lanka und Syrien) zu untersuchen, die ihren Status im Asylverfahren zwischen 2008 und 2012 erhielten. Es handelt sich um die erste repräsentative Befragung der Zielgruppe mit den genannten Merkmalen in Deutschland. Erhoben wurde in einer bundesweiten, schriftlichen Befragung von rund 2.800 Personen im Sommer 2014 neben allgemeinen Integrationsindikatoren auch die Inanspruchnahme von Angeboten der Integrationsförderung, wie Sprachkursen und Beratungsstellen. Die Vorlage des ausführlichen Forschungsberichtes erfolgte im Oktober2016 geplant. Seit Dezember 2017 sind die Daten der Studie über das GESIS-Datenarchiv für Sekundäranalysen verfügbar (ZA-Nr. 6915). -
- Dezernat II (DLT) – Deutscher Landkreistag (Berlin) (Leitung)
Arbeit Bildung Integration und Teilhabe Lokale und kommunale Flüchtlingspolitik Wohnen zivilgesellschaftliches EngagementProjektart Projekt der Institution Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
Disziplinen - Sonstiges
Projektwebseite www.landkreistag.de Laufzeit 05/2016 ‒ 11/2016 Geographischer Fokus - Deutschland
Institutionen - Dezernat II (DLT) – Deutscher Landkreistag DLT Leitung
- – Viventure Kooperationspartner
Beteiligte Personen -
Dr. Klaus Ritgen
- Bearbeitung
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Dr. Markus Mempel
- Bearbeitung
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Markus Keller
- Bearbeitung
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Matthias Bönsel
- Bearbeitung
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Miriam Elsaeßer
- Bearbeitung
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Dr. Kay Ruge
- Leitung
Kurzbeschreibung
Integration findet vor Ort statt. Die Flüchtlinge leben in den Landkreisen, Städten und Gemeinden, hier sind die Sprachkurse sicherzustellen, ist für Wohnungen zu sorgen und die Heranführung an den Arbeitsmarkt zu befördern. Hier sind die ehrenamtlichen Helfer zu koordinieren, der Besuch der Kindertageseinrichtung wie der Schule zu gewährleisten und die soziale, gesundheitliche sowie familiäre Betreuung anzubieten. Das Projekt des Deutschen Landkreistages legt Zeugnis darüber ab, wie Integration erfolgreich gelingen kann. Hierfür wurden Gespräche in 18 Landkreisen in den 13 Flächenbundesländern geführt. Das Projekt macht das vielfältige Engagement der Landkreise, ihren ganzheitlichen Ansatz bei der Integration deutlich und soll den Erfahrungsaustausch untereinander befördern. Sie zeigt deshalb in den maßgeblichen Handlungsfeldern der Integration – Sprache, Wohnen, Arbeit und Berufsausbildung, Schule und Bildung, Ehrenamt, sowie gesellschaftliches Zusammenleben – anhand guter Beispiele auf, wie Landkreise diese Aufgabe engagiert, pragmatisch und mit realistischen Erwartungen bewältigen. -
- Soziale Arbeit – Katholische Hochschule Freiburg (Freiburg) (Leitung)
Projektart Sonstiges Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
Disziplinen - Medizin und Gesundheitswissenschaften
Laufzeit 10/2015 ‒ 07/2016 Geographischer Fokus -
Deutschland
- Baden-Württemberg
Institutionen Beteiligte Personen -
Prof. Dr. habil. Nausikaa Schirilla
- Leitung
Kurzbeschreibung
Die Studierendengruppe unter Leitung von Nausikaa Schirilla und Katharina Megnet untersuchte Gelingensbedingungen und Risiken für die Integration von geflüchteten Menschen in pflegerische Berufe. Mit einem mehrspektivischem Ansatz wurde Flüchtlinge befragt, die bereits in der Pflege arbeiten, Ausbildungsstätten und Pflegeinrichtungen. Als Fazit lässt sich festhalten, dass der Fachkräftemangel in der Pflege nicht mit/auf kosten von Flüchtlingen behoben werden und dass für Arbeitsmöglichkeiten drei Faktoren zentral sind: deutsche Sprache, neue Formen der Anerkennung von Abschlüssen, Ausbildung und Erfahrung sowie Qualifikation, um einer Benachteiligung entgegen zu wirken. Projektbericht kann auf Anfrage versandt werden. -
- Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) (Berlin) (Leitung)
Projektart Projekt der Institution Finanzierung Themen - Aufnahme und Integration
Disziplinen - Erziehungswissenschaften
- Psychologie
- Soziologie
- Wirtschaftswissenschaften
Projektwebseite diw.de Laufzeit 05/2016 ‒ 09/2016 Geographischer Fokus - Deutschland
Institutionen Beteiligte Personen -
Prof. Dr. Jan Marcus
- Bearbeitung
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Dr. Franz Westermaier
- Bearbeitung
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Prof. Dr. C. Katharina Spieß
- Leitung
Kurzbeschreibung
Nicht verpflichtende Bildungsangebote wie die Teilnahme an Schul-AGs, der Besuch von Kindertageseinrichtungen (Kitas) und die Nutzung von non-formalen Bildungsangeboten wie außer-schulische Sport- oder Musikaktivitäten spielen eine wichtige Rolle bei der Integration in eine Gesellschaft. Doch inwieweit nehmen Kinder und deren Familien die freiwilligen Angebote auch in Anspruch? Dieser Frage geht der vorliegende Bericht auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der gemeinsamen Migrationsbefragung des SOEP und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erstmals speziell für solche Kinder nach, die einen Fluchthintergrund haben. Die Studie zeigt, dass Kinder von Geflüchteten einzelne freiwillige Angebote wie Schul-AGs genauso häufig oder sogar häufiger in Anspruch nehmen als andere Kinder. Allerdings besuchen sie, insbesondere wenn sie jünger als drei Jahre sind, seltener eine Eltern-Kind-Gruppe oder eine Kita. Im Schulalter nehmen sie sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe zudem seltener an sportlichen Aktivitäten außerhalb der Schule teil. Integrationsbemühungen sollten daher auch diese außerschulischen Aktivitäten in den Fokus nehmen und zielgerich¬tet Kinder, Jugendliche und deren Familien adressieren. Bei den schulischen Arbeitsgemeinschaften wurde schon viel erreicht – dieses Potential gilt es zu nutzen und weiterhin zu fördern.